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Amaranth

Amaranth
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.540kJ / 365kcal
Eiweißgehalt 15,8g
Kohlenhydrate 56,8g
davon Zucker 1,7g
Fettgehalt 8,8g
gesättigte Fettsäuren 2,1g
Ballaststoffe 6,7g
Natrium 0,004g

Schon die Inkas verehrten das Amaranthkorn.

Schon die Azteken und Inkas wussten im Amaranth die Quelle großer Kräfte gefunden zu haben. Sein Reichtum an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und sein Eisen und Magnesiumgehalt übertrifft sogar unsere Getreidesorten. Amaranth enthält dazu doppelt soviel Kalzium wie Milch. In Kombination mit Müsli (ideale Eiweißzusammensetzung) ist er bestens geeignet für Sportler und Vegetarier. Der gepuffte Amaranth lockert Dein Müsli zudem schön auf!

Amaranth ist im eigentlichen Sinn keine Getreideart, sondern gehört in die Gattung der Fuchsschwanzgewächse und ist damit, wie auch Buchweizen und Quinoa, ein so genanntes Pseudogetreide. Schon vor 9.000 Jahren wurde Amaranth in Süd- und Mittelamerika von den Inkas und den Azteken als Nahrungsmittel verwendet und sogar bei religiösen Zeremonien eingesetzt und verehrt. Da diese Zeremonien oft auch mit menschlichen Opfern verbunden waren, verboten die Spanier im 16. Jahrhundert den Anbau von Amaranth, wohlgemerkt unter Androhung der Todesstrafe.

Durch diese Maßnahme versank Amaranth für viele Jahrhunderte in einem Dornröschenschlaf. Erst seit einigen Jahren erfährt Amaranth, vor allem als Grundnahrungsmittel für Arme, weltweit wieder einen Aufschwung, da die Pflanze sehr genügsam ist, wenig Wasser benötigt und in höheren und sehr hohen Bergregionen gut wächst.



Ananas

Ananas
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.317kJ / 314kcal
Eiweißgehalt 2,5g
Kohlenhydrate 70,3g
davon Zucker 70,3g
Fettgehalt 0,8g
gesättigte Fettsäuren 0,1g
Ballaststoffe 7,5g
Natrium 0,011g

Fruchtig gesunder Alleskönner.

Getrocknete Ananasstücke. Fruchtig süßer Geschmack.

Dass die Ananas lecker ist wissen wir, aber sie kann mehr. Sie unterstützt uns nicht nur entwässernd beim Abnehmen, sondern hilft auch vorbeugend gegen Krankheiten. Fast alle Vitamine, die die Natur anbietet, sind in der Ananas enthalten. Mit diesem Wissen schmeckt die Ananas noch einmal doppelt so gut in Deinem Mix.

Christoph Columbus hat nicht nur Amerika entdeckt, sondern gleichzeitig auch die Ananas. Als typische Müslizutat ist die Ananas bei uns weniger bekannt, sondern eher als Zutat von warmen Speisen, die dann den Beinamen Hawaii tragen (z. B. Toast-Hawaii oder Pizza-Hawaii). Das kommt noch aus der Zeit, als Hawaii tatsächlich größter Exporteur der Ananasfrucht war.

Heute haben sich Länder wie Thailand und die Philippinen zu den größten Anbaugebieten entwickelt, aus denen über 30% der Weltproduktion stammen.



Apfel

Apfel
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.495kJ / 356kcal
Eiweißgehalt 1,8g
Kohlenhydrate 83g
davon Zucker 79,5g
Fettgehalt 0,2g
gesättigte Fettsäuren 0,1g
Ballaststoffe 5,4g
Natrium 0,007g

Knackig und sehr lecker.

Der Apfel ist ein echter Obstklassiker und im wahrsten Sinne des Wortes hierzulande in aller Munde. In einem fruchtig-leckeren Mix darf der Apfel einfach nicht fehlen. Unsere aromatischen Apfelstücke kommen bei uns aus dem Alten Land.

Schon die Kelten um König Artus wussten, was himmlisch lecker schmeckt und sehnten sich daher nach ihrem irdischen Dasein in das Reich Avalon, was nichts anderes bedeutet als Apfelland. Dabei begann der Siegeszug des Apfels schon viel früher, bereits zu den Pharaonen war die Frucht so beliebt, dass sie als Proviant für die Verstorbenen mit in die Pyramiden genommen wurde.

Nachdem der Apfel in der griechischen Mythologie eine wenig rühmliche Rolle als Zankapfel einnehmen musste, der letztlich zum Ausbruch des Trojanischen Krieges führte, gelangte er nach Italien, von wo er durch die Römer in ganz Europa verbreitet wurde.



Apfel-Zimt Crunch

Apfel-Zimt Crunch
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.558kJ / 372kcal
Eiweißgehalt 9,3g
Kohlenhydrate 67,1g
davon Zucker 26,3g
Fettgehalt 5,3g
gesättigte Fettsäuren 0,8g
Ballaststoffe 9,5g
Natrium 0,007g

Knusprige Apfel-Zimt Flocken.


Eine Kombination aus intensivem Apfelgeschmack, leckerem Zimt und knusprigen Getreidevollkornflocken. Bei uns steht das Apfel-Zimt Crunchy schon sehr weit oben in der Zutaten-Hitliste. Aber wir wollen hier niemanden beeinflussen, macht Euch doch einfach selbst ein (Geschmacks)bild von unserem Apfel-Zimt Crunchy.

Crunchies sind Getreideflocken, die unter Hinzunahme von Rohrohrzucker, Öl und meistens Honig gebacken werden. Dabei entstehen bei einigen Herstellungsverfahren richtige Getreideklumpen, die so genannten "Cluster".

Es gibt zwei unterschiedliche Herstellungsvarianten die sich durch die Temperatur und die Dauer des Backvorganges unterscheiden.



Aprikose

Aprikose
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.058kJ / 252kcal
Eiweißgehalt 5g
Kohlenhydrate 47,9g
davon Zucker 43,3g
Fettgehalt 0,5g
gesättigte Fettsäuren 0,2g
Ballaststoffe 17,7g
Natrium 0,011g

Das gesunde Müsli Süßungsmittel.

Getrocknet pur, soft. Süß-säuerlich.

Der Name Aprikose ist aus dem Lateinischen abgeleitet und heißt "frühreif", wahrscheinlich, weil die Frucht bereits im Frühjahr geerntet werden kann. Egal woher der Name nun auch letztendlich kommt, wir finden, dass die Aprikosenwürfel mit ihrem säuerlich-süßen Geschmack einfach super in einen Früchte-Cerealmix passen.

Ursprünglich kommt die Aprikose, wie viele andere Rosengewächse auch, aus China. Genauer gesagt aus dem Nordosten Chinas, Nahe der russischen Grenze. Bereits vor 4.000 Jahren haben die Chinesen die Aprikose kultiviert, aber es dauerte weitere 2.000 Jahre, bis die Frucht durch die Römer auch in Europa Fuß fassen konnte.

Heute kommen sage und schreibe 95 % aller in Europa gehandelten getrockneten Aprikosen aus den riesigen Anbaugebieten in der Türkei. Bei unseren Nachbarn in Österreich heißt die Aprikose übrigens Marille.

Getrocknete Aprikosen haben einen viel höheren Nährstoffgehalt als frische Aprikosen und liefern mehr Provitamin A (Beta Carotin – sorgt für kräftige Haare, starke Nägel und gesunde Haut) und Magnesium als andere Obstsorten. Zudem haben sie einen hohen Gehalt an Vitamin A, Vitamin C und extrem viele Ballaststoffe. Sie enthalten außerdem viel Retinsäure, Salicylsäure, Flavonoid Quercetin (Q 10) und Carotinoiden. Eine Kombination, die Krankheitskeime im Magen und Darm tötet und den Körper vor zellschädigenden freien Radikalen schützt. Die wertvollen Inhaltstoffe der Aprikose sollen nicht nur vor Krebserkrankungen schützen, das Immunsystem stärken, bei Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen und Asthma-Beschwerden lindern sondern durch ihre starke basische Wirkung auch gegen Sodbrennen helfen. Wichtig auch der hohe Gehalt an Folsäure (besonders wichtig bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft und auch während und nach den Wechseljahren) und der hohe Kaliumgehalt (wichtig für ein starkes Herz). Die Kombination aus Aprikosen und Aprikosenkernen sollen einmalige gesundheitlich wertvolle Vitalstoffe liefern, wie sie in dieser Form in keiner anderen Frucht zu finden sind, enthalten.



Aroniabeeren

Aroniabeeren
Nährwertangaben pro 100g
Brennwert 1.207kJ / 288kcal
Eiweißgehalt 2,2g
Kohlenhydrate 53,4g
davon Zucker 43,2g
Fettgehalt 1,1g
gesättigte Fettsäuren 0,5g
Ballaststoffe 27,7g
Natrium 0,001g

Getrocknet, herb, süß-säuerlicher Geschmack.

In Sachen Gesundheit sind Aroniabeeren eine echte Konkurrenz zu unseren Gojibeeren. Neben wertvollen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen besitzen sie den grössten Anteil an Antioxidantien und haben somit nicht nur den sog. Anit-Aging-Effekt sondern beugen auch vielen Krankheiten vor.

Manche kennen die Aroniabeeren in Form von Säften oder eher noch als Sträucher, deren Blätter sich im Herbst leuchtend rot färben. Die reifen, violettschwarzen Früchte der Aronia erinnern in Größe und Farbe an Heidelbeeren, die genauere äußere und innere Struktur erinnert jedoch an einen winzigen Apfel, deshalb wahrscheinlich auch der ebenfalls gebräuchliche Name die Apfelbeere.

Hierzulande ist Aronia noch wenig bekannt. Ursprünglich kam die Apfelbeere aus Nordamerika. Hier wurden die Aroniabeeren von Indianern getrocknet und so als Heilmittel oder als gesunder und nahrhafter Reiseproviant oder als Wintervorrat lange haltbar gemacht. 1910 brachte der russische Biologe Iwan Mitschurin die Aroniabeere nach Russland, seitdem wird die Aroniabeere in der Medizin und in Osteuropa vor Allem als das Allround-Volksheilmittel verwendet.

Neben wertvollen Vitaminen (Provitamin A, Vitamin B2, Vitamin C, Vitamin K, Vitamin E, Folsäure), Mineral- und Ballaststoffen (Kalium, Calcium, Magnesium, Jod Phosphor und Zink) ist Aronia die Frucht, die von allen essbaren Früchten den meisten Anteil von den sog. Flavonoiden und Anthocyanen enthält. Anthocyane stammen aus den natürlichen blauen Farbstoffen der Beeren (ähnlich wie bei Blaubeeren und Brombeeren), welche u.a. für den sog. Anti-Aging-Effekt bekannt sind. Sie sind natürliche Zellschützer (sog. Antioxidantien), die freie Radikale neutralisieren und so kontinuierlich die Zellalterung aller unserer Organe bekämpfen. Daneben unterstützt der Anthocyanfarbstoff das Immunsystem und die Stoffwechselprozesse, beugt Herzinfarkt und bestimmte Krebsarten vor und schützt vor Arteriosklerose, Herz-Kreislauferkrankungen und anderen Alterserkrankungen wie Alzheimer-Demenz, Rheuma und Arthrose. Hilfreich kann die Aronbiabeere außerdem auch bei Magen-, Darm- und Hauterkrankungen, Harnwegsinfektionen und Bluthochdruck sein und soll ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Augengesundheit leisten, indem sie die Sehkraft stärkt. Außerdem bindet Aronia Schwermetalle (z.B. Amalgam) und kann u.a. auch radioaktive Substanzen aus dem Körper ausleiten.

Der Geschmack der Aroniabeeren ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Auf Grund der Gerbstoffe gelten sie allgemein als herb, doch wir finden, dass sie eine leichte süß-säuerliche Geschmacksnote haben, die den herben Geschmack nur wenig zum Vorschein kommen lässt. Die Beeren sie bissfest und ob im Früchtemüsli, Schoko- oder Nussmüsli, sie ergeben auf jeden Fall eine neue aber gesunde und leckere Geschmacksvariante.